Bleiben Sie auf dem Laufenden

Hier informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus unserem Team und zu ausgewählten Themen der Wirtschaft.

Aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts: 30% Arbeitszeitverschwendung in der Administration

Fast 30 Prozent Verschwendung der Arbeitszeit in der Administration hat die Studie "LeanOffice 2010" des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA aufgedeckt. Viele Wege können aus der Krise führen. Unternehmen, die sich mit Erfolg auf die Zukunft vorbereiten, müssen heute unter dem Druck des inter-nationalen Wettbewerbs alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Prozesse zu optimieren und Quellen der Verschwendung im Unternehmen aufzudecken. Das Fraunhofer IPA hat sich in einer Umfrage bei Unternehmen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den angrenzenden CEE-Staaten dem Thema "indirekte Unternehmensbereiche" angenommen. 350 Unter nehmen haben quantitative Angaben und qualitative Aussagen gemacht, als sie folgende Fragen beantworteten:
Welches Verbesserungspotenzial sehen Unternehmen im Bereich der Administration?
Welche Wege beschreiten erfolgreiche Unternehmen bei der Optimierung der Prozesse im Bereich Administration?
Welche Rolle spielen die Erfolgsmerkmale des LeanOffice?

Die Antworten der Unternehmen bilden die Basis der Studiener-gebnisse, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:
27 Prozent der reinen Arbeitszeit so schätzen die Unternehmen beträgt der durchschnittliche Anteil an Verschwendung.
Das größte Optimierungspotenzial liegt mit einem Anteil von 55 Prozent in der Verbesserung von schlecht abgestimmten Prozessen.
Im Schnitt wurden in den vergangenen drei Jahren Produktivitäts-steigerungen von neun Prozent in der Administration erreicht. In der Produktion hingegen waren es durchschnittlich 15 Prozent.
Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen sind Nachzügler und befassen sich noch nicht bzw. seit weniger als einem Jahr mit einer systematischen Verbesserung ihrer Administration mit signifikanten Auswirkungen. Ihre durchschnittliche Produktivitäts-steigerung von sechs Prozent ist nicht einmal halb so hoch wie die der befragten Top-Unternehmen.

Produktivitätssteigerungen in der Administration von mehr als fünfzehn Prozent innerhalb von drei Jahren sind machbar", kommentiert Oliver Schöllhammer, Leiter des Themenfelds LeanOffice am Fraunhofer IPA, dieses Ergebnis und ergänzt: "Das bedeutet, fünfzehn Prozent freie Kapazitäten für produktive Tätigkeiten, für Verbesserung im Kundenservice, für Weiterentwicklung oder Innovationen." Eine interessante Quote vor dem Hintergrund harter Wettbewerbs-bedingungen.
Das größte Produktivitätspotenzial sehen die befragten Unternehmen zwar in der Administration, obgleich diese zur Zeit eher Verbesserungsmaßnahmen auf der Produktionsseite durchführen. Daher sind Verbesserungen bzw. methodische Ansätze zur Optimierung der Administrationsprozesse unbedingt erforderlich. Nur mit einer zielgerichteten, methodischen Unterstützung kann die Lücke zwischen erkanntem und tatsächlich realisiertem Potenzial geschlossen werden. Die erfolgreiche und ergebnisorientierte Umsetzung von Prozessoptimierungen verlangt eine systematische Vorgehensweise. Veränderungen werden nur dann im Unternehmen nachhaltig verankert und wirksam, wenn sie auch vom Management unterstützt werden.

Viele Unternehmen setzen zu sehr auf kurzfristige Erfolge aus Einzelinitiativen ihrer Mitarbeiter. Sie scheuen das Engagement in Form von professionell aufgesetzten Effizienzsteigerungsprogrammen. Diese Zurückhaltung ist aber hier fehl am Platz. Wir unterstützen Sie mit einem ganzheitlichen Ansätzen die über Ihr gesamtes Unternehmen wirken. Neben der Adaption von bewährten Ansätzen aus der Produktion wird gezielt auf die Moderation von Lösungsfindungs-prozessen unter starker Einbindung der Belegschaft, Einführung des visuellen Managements (z. B. Kennzahlen auf Abteilungsebene) sowie auf den Aufbau von Methodenkompetenz im Unternehmen gesetzt.

 

Sie haben Fragen zum Thema Prozessoptimierung? Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Trotz Krise: Betriebliche Altersversorgung in Deutschland ist sicher

Das bekräftigte unlängst Franz Thönnes, Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, auf dem Ideentag zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) von HDI-Gerling und dem Wirtschaftsmagazin "impulse". Ziel der Regierung sei es, dass in jeder Firma eine Betriebsrente angeboten würde. Bisher ist das erst in jedem zweiten Unternehmen der Fall. Vor allem kleine Betriebe zögerten, so Boy-Jürgen Andresen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft betrieblicher Altersversorgung.

 

Sie haben Fragen zum Thema Betriebliche Altersversorgung? Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten in einem persönlichen Beratungsgespräch.

 

Kontakt- und Terminvereinbarung

Für Fragen oder Terminvereinbarungen erreichen Sie uns unter der folgenden Telefonnummer:


+49 89 96087769

 

Nutzen Sie auch gerne direkt unser Kontaktformular.

Aktuelles

Neuer Internetauftritt

Schauen Sie sich auf den neuen Seiten um und sagen Sie uns hierzu Ihre Meinung. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

 

Alle Meldungen